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Home Blog Album Release Party "Narben und Souvenirs" | 2222. SIX-Konzert - und ich mach das Cam-Girl :-)

Album Release Party "Narben und Souvenirs" | 2222. SIX-Konzert - und ich mach das Cam-Girl :-)

"Ich fasse zusammen – es hat sich so viel ereignet...“

28.10.2011, ca. 16:30 fiel der Startschuss und ich flog gen Dresden auf die A4. Ich sollte mich gegen 20:00 am Haupteingang der Stadthalle Cottbus melden, und so hatte ich noch ausreichend Zeit mir vorher den Zimmerschlüssel in der Pension zu holen.

Ne halbe Stunde früher als geplant war ich vor Ort und klingelte auf der Handynummer durch, die ich per E-Mail im Vorfeld bekommen habe. Ich musste mich noch ein wenig gedulden, aber da ich schon wieder das eine oder andere bekannte Gesicht entdeckt hatte, wurde mir die Zeit nicht allzu lang.

 

Kurz vor 20:00 baumelte dann der Backstage-Ausweis am Hals und ich ging auf die Pirsch durchs Publikum, die SIXer steckten noch im Meet & Greet mit ein paar Fans und ich stieß dort kurz vor Beginn der Show dazu, um im Catering-Bereich ein paar Gruppenfotos zu schießen.

Die Atmosphäre war locker, teilweise fast ein bisschen albern und jeder schien gut drauf zu sein. Erste Reaktion von – Zitat Robert vom 30.10. in Zwönitz – „Frontschwein“ Stefan, als ich vorgestellt wurde: „Na Mahlzeit, wir kennen uns ja schon. Hab ja ein Foto von Dir, das ich so ziemlich überall als Profilbild verwende, also hab ich da vollstes Vertrauen...“ Tja dann... Auf in den Kampf! Aber noch mal zum Front“schwein“ - ob des Namens träfe es wohl eher Front“geflügel“, und Borsten hab ich auch keine entdecken können ;-)

Warm up mit ElizaAber zurück zum Freitag. Den Auftakt zum Warm up machte eine witzige kleine Bildschirmpräsentation, die schon mal mit flotten Sprüchen für eine gewisse Grundstimmung sorgte. Eliza im Vorprogramm dürfte vor allem den Herren der Schöpfung schon rein optisch sehr zugesagt haben :-) und zu Vorheizen war sie auf jeden Fall auch akustisch eine gute Wahl. Ich genoss meine praktisch uneingeschränkte Bewegungsfreiheit vor, auf und hinter der Bühne und natürlich besonders die Tatsache, dass ich mal nicht irgendwelche hochgewachsenen Leute vor mir hatte. Dafür hieß es Augen auf – Kabel, Stecker, Nebelmaschinen und Flammenwerfer können einem schon die eine oder andere Schrecksekunde verschaffen! Speziell auf den Flammenwerfer komme ich später noch zurück.

Start frei für SIX mit „Eiskalt“ - ich machte 3 Kreuze, dass ich an Gehörschutz gedacht hatte, denn auf der Bühne war der Lautstärkepegel doch um einiges heftiger, als ich vermutet hätte. Für alle, die vielleicht gerne mit uns Fotofritzen getauscht hätten, lasst Euch gesagt sein dass der Sound vor der Bühne um Einiges besser ist als auf der Bühne ;-) Aber da ich mich auf meinen „Job“ konzentriert habe, lass ich das Thema Sound mal komplett außen vor, denn ich habe vom Programm nur einen Teil bewusst mitbekommen. War ja schließlich nicht zum Spaß da, und irgendwo hat Multitasking dann auch bei mir seine Grenzen ;-)

Ein Seitenwechsel von links nach rechts war zu späterer Stunde quasi nur auf oder hinter der Bühne möglich, denn im Zuschauerraum war relativ fix kaum noch ein schnelles Durchkommen. Der Platz vor der Bühne war sprichwörtlich rappelvoll, und auch die Ränge waren gut gefüllt. Schwer zu schätzen, wie viele Leute tatsächlich da waren, aber die Kulisse war ziemlich geil.

Kleine Anmerkung am Rande: irgendwie geht der neue Drummer ein paar Zacken mehr ab als ich das bisher gewohnt war – gute Wahl Jungs! Ihm zuzuschauen war Spaß bei der Arbeit pur, erst recht aus nächster Nähe. Und da ich als Schlagzeuger-Kind eine angeborene Schwäche für diese Zunft habe, sind wohl auch die Fotos ein ganz klein wenig Schlagzeug-lastig geworden...

in der Pause gab es eine nette kleine Fragerunde, die so einige Lacher und wilde Sachen ans Tageslicht brachte. So zum Beispiel die Tatsache, dass Kochen überbewertet wird. Ach ja - „kreativ“ schreibt man seit Freitag jetzt auch mit ä und h :-)) (Anmerkung für Uneingeweihte: der Urheber dieser Behauptung heißt Krähe mit Nachnamen). So richtig heiter wurde es dann im 2. Teil, als endlich das neue Album vorgestellt wurde. Ich selber hatte es wie so viele andere am Freitag in der Post und die Textsicherheit beim Mitsingen war schon sensationell. Hat 2 Tage später in Zwönitz noch nicht ganz so funktioniert, aber die ganz verrückten Fans waren eh in Cottbus.

Für mich persönlich hat sich „Mr. Rock´n´Roll“ als Favorit herauskristallisiert, wo ich mir dann auch das Herumzappeln verkneifen musste – sieht albern aus und gibt verwackelte Bilder :-) Allerdings konnte ich mich bei Titeln wie „Glück“ einer Mörder Gänsehaut nicht erwehren; und ein Blick in die erste Reihe machte klar, dass ich damit trotz der Hitze nicht alleine war. Es gibt eben Momente, wo selbst ne echte Rampensau mal ganz leise wird und in sich kehrt, das berührt. Vor allem, wenn man 2 Meter dahinter steht und Details mitbekommt, die vor der Bühne keiner sieht.

Und damit bin ich auch schon fast wieder beim bereits erwähnten Flammenwerfer, der passenderweise bei „in Flammen“ zum Einsatz kam. Hätte ich gewusst, dass der kleine Kasten schräg vorm Schlagzeug ein solcher war, wäre es mir wohl im Lebe nicht in den Sinn gekommen, da kurzerhand drüberzusteigen. Zweimal ging das gut, beim dritten Mal verwarf ich den Gedanken daran, und keine 5 Sekunden später machte es einen reichlichen Meter neben mir „whoooooosh!“ und ich bildete mir für Bruchteile von Sekunden ein, so was wie Brathähnchen zu riechen… aber es war Gott sei Dank alles gut gegangen :-D Der Kollege in Orange hat ja netterweise ein paar Making-Ofs von mir geschossen, und wir stellten irgendwann fest, dass wir aus der gleichen Ecke kommen… hätte man das eher gewusst, dann wäre ne Fahrgemeinschaft sinnvoll gewesen… beim nächsten mal dann ;-)

Leider neigte sich irgendwann auch dieser Abend seinem Ende zu – mein erstes SIX-Konzert ganz ohne Covers, ausschließlich mit eigenen Songs – ich fands klasse, auch wenn das eine oder andere an mir vorbei gegangen ist.

Bei der üblichen Autogrammstunde nach dem Auftritt ging es in der Stadthalle noch ganz schön hoch her, die aufgebauten Tische begannen irgendwann langsam näher und näher gen Wand zu wandern und ich war heilfroh, dass ich das größte Gewühl „umflattern“ konnte. Ein gelungener Start für eine noch gelungenere Scheibe, anders kann man es beim besten Willen nicht ausdrücken!

Zusammenfassend muss ich sagen, für mich war’s ein technisch lehrreicher Abend, denn Bühne ist schon noch was anderes als Portrait oder Tabletop, und man stößt schnell an Grenzen. Den „verpassten“ Spaß hab ich dann am Sonntag in Zwönitz nachgeholt, wo ich lieber die Kamera zuhause und vor Ort die Sau rausgelassen habe ;-) Denn wenn die Canon einmal dabei ist, dann kann ich es ums Verrecken nicht lassen! Wenns also wieder mal so passt – jederzeit gerne wieder, danke!

PS.Die Fotos gibt´s im Übrigen hier: http://www.six-rockband.de/Pics/CamGirl/html/default.html

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